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05.01.2020, 08:10 Uhr
„2020 wird einen Durchbruch im Kampf gegen den Bahnlärm bringen!“
Erwin Rüddel: „Die Halbierung des Bahnlärms kommt! Und die Machbarkeitsstudie für eine alternative Trasse ist bereits in Arbeit!“
Berlin / Wahlkreis. – „Noch vor Ablauf des neuen Jahres müssen alle Güterwagen entweder auf ‚leise Sohlen‘ umgerüstet sein oder so langsam durch Deutschland fahren, dass sie nicht lauter sind als die umgerüsteten“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Das sei ein großer Erfolg für die überparteiliche Parlamentsgruppe ‚Bahnlärm‘ im Deutschen Bundestag, deren Mitgründer und Sprecher Rüddel ist. „Und natürlich ist die Halbierung des Bahnlärms noch in diesem Jahr ebenfalls ein großer Erfolg für die Bürgerinitiativen im Rheintal“, fügte er hinzu. Die Güterwaggons würden zudem durch insgesamt 16 Messstellen flächendeckend kontrolliert. „Und Verstöße gegen das Verbot alter und zu lauter Waggons werden künftig konsequent geahndet!“
Weiter sagte Rüddel: „Die Botschaft für 2020 lautet deshalb: Es geht deutlich voran!“ Dies gelte nicht zuletzt auch für die glaubwürdige Aussicht auf eine alternative Neubaustrecke zum Rheintal – also die Tunnel-Lösung Troisdorf/Mainz-Bischofsheim. Noch wenige Tage vor Weihnachten habe ihm der zuständige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, in einem persönlichen Gespräch versichert, dass das Ministerium diese Studie nun energisch voranbringen werde.

Als erste Stufe läuft derzeit bereits die Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern über denkbare Routen der Neubaustrecke. Im nächsten Schritt werden dann die konkreten Planungen zum Bau einer künftigen Bahntrasse beginnen. Da bis zur Fertigstellung der Alternativtrasse viel Zeit vergehen wird, müssen – darin waren sich Rüddel und Ferlemann einig - parallel weitere Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden, damit das Leben für die Menschen im Mittelrheintal erträglicher wird.

Wichtig ist dem heimischen Bundestagsabgeordneten insbesondere die Gleichbehandlung des Unteren Mittelrheintals mit dem Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. „Konkret bedeutet das: ergänzende Maßnahmen des aktiven und passiven Lärmschutzes sind erforderlich – wie leisere Weichen, Schienenstegdämpfer, Lärmschutzwände sowie weitere, neue Technologien zur Lärmminderung am rollenden Material und am Gleis“, betonte Rüddel.

Mit der Halbierung des Bahnlärms bis zum Herbst des neuen Jahres werde ein bedeutendes Etappenziel erreicht. Ungeachtet aller bisherigen Teilerfolge bleibe der Bahnlärm aber ein zentrales Thema für die Menschen entlang des Rheins. Denn Bahnlärm mache krank und beeinträchtige in hohem Maße die Lebensqualität der Anwohner, so Rüddel.

„Ich setze deshalb mit Blick auf die tunnelgeführte Neubaustrecke Troisdorf/Mainz-Bischofsheim fest auf baldige Fortschritte. Die Menschen in unserer hochbelasteten Region müssen die Perspektive und die Hoffnung haben, dass sich für sie künftig etwas grundlegend ändern wird. Die Bahn wird bei der Mobilität der Zukunft nur dann eine herausragende Rolle spielen, wenn der Lärmschutz als zentrale Aufgabe verstanden wird. Nur eine leisere Bahn wird von den Menschen akzeptiert“, stellte Erwin Rüddel fest.

Und er gab das Versprechen: „Im Dialog mit der Bundesregierung, dem Bundestag, der Deutschen Bahn AG, den privaten Waggonbesitzern, der Wissenschaft und den Bürgerinitiativen, denen ich für ihren jahrelangen Einsatz ausdrücklich danken möchte, werde ich mich auch weiterhin mit voller Kraft für alle Maßnahmen stark machen, die signifikante Fortschritte beim Lärmschutz im Mittelrheintal bewirken.“

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