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10.01.2019, 16:45 Uhr
Schnelle Datenleitung bis ins Krankenzimmer
Erwin Rüddel tauschte sich mit Krankenhausexperten in Asbach aus
Berlin / Wahlkreis. - „Die beim Breitbandausbau durch den Bund bedingte Vorreiterrolle meines Wahlkreises Neuwied/Altenkirchen soll erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Davon müssen insbesondere auch die Krankenhäuser in der Region profitieren. Die zum Ziel führende Forderung lautet: schneller Anschluss ans Glasfasernetz und schnelle Datenleitung bis ins Krankenzimmer“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag Erwin Rüddel vor für den Landkreis Altenkirchen und den Kreis Neuwied zuständigen DRK-Krankenhausexperten und Vertretern der Kommune Asbach in der Kamillus-Klinik.
Wie die Experten unisono mit dem Abgeordneten konstatierten, ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. „Dies auch unter dem Aspekt der Telemedizin und der Vernetzung der Akteure untereinander“, äußerte Rüddel. „Schnelles Glasfaser ist für die Zukunft der Krankenhäuser unverzichtbar, insbesondere in den ländlichen Regionen“, betonten die DRK-Krankenhausexperten. „Das hilft auch, die Patienten schneller und besser medizinisch zu versorgen.“

In diesem Zusammenhang verwies der Abgeordnete auf das Sonderprogramm des Bundes für die Gigabit-Versorgung, wonach der Förderhöchstbetrag von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht wird: „Das muss zur Folge haben: Glasfaser an und für alle Krankenhäuser und Schulen. Gerade hier ist eine gute flächendeckende Breitbandversorgung besonders wichtig für die Entwicklung unserer ländlichen Regionen, wobei die Region Rhein-Westerwald-Sieg weiterhin eine Vorreiterrolle im Ausbau zur Gigabit-Welt spielen muss!“

Dies bedeutet, dass nicht nur Glasfaser bis ans Krankenhaus gelegt wird, sondern dass schnelles Internet auch bis ans Krankenbett sichergestellt wird. Dazu müsse die digitale Infrastruktur in den Krankenhäusern auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Chancen der Digitalisierung dürften nicht an der Grundstücksgrenze enden, sondern müssten jedes Krankenzimmer erreichen, damit moderne medizinische Versorgungskonzepte nutzbringend auch beim Patienten ankommen.

Dies diene einer besseren Versorgung der Patienten und sei gleichzeitig eine Entlastung für Pflege und Medizin. „Hier ist das Land gefordert, als Investitionsträger für die Krankenhäuser. Der Bund hat beim Breitbandausbau seine Verpflichtungen erfüllt. Jetzt muss das Land nachziehen und die Leistung auch am Bett ankommen lassen“, merkte Rüddel an.

Er fordert von der Landesregierung den Start einer Digitalisierungsstrategie und die Auflage eines Förderprogramms. „Ich setze mich für eine Kofinanzierung durch den Bund ein und bin an einer schnellen und umfassenden Lösung interessiert“, versprach der Parlamentarier. Um den Glasfaseranschluss bis ans Krankenhaus kümmern sich bereits die Kommunen. „Die Kommunalpolitik in Asbach ist hochmotiviert, damit in ihrem Rahmen die Digitalisierungsmaßnahmen bestens realisiert werden“, lobte Rüddel.

Letztendlich müssen der Bund, das Land und die Kommunen die anstehenden Aufgaben zur Dynamik beim Glasfaseranschluss der Krankenhäuser gemeinsam schultern. „Denn schnelles Internet ist speziell im Gesundheitswesen und damit auch in den Krankenhäusern unverzichtbar. Wenn alle Beteiligten engagiert zusammenarbeiten, können wir noch in dieser Legislaturperiode zu einer Vollversorgung mit Glasfaser kommen“, bekräftigte Erwin Rüddel.


Im Bild: Schnelle Datenleitung bis ans Krankenbett fordern Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Schwester Oberin Gabriela, Technischer Direktor Guido Schmitz, Kaufmännischer Direktor Nicki Billig, Verbandsbürgermeister Michael Christ, Controller Hans-Peter Dümmler und Beigeordneter Markus Harf

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