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03.12.2020, 15:50 Uhr
Die ländlichen Regionen sind Impulsgeber unseres Landes
Erwin Rüddel: Die Corona-Pandemie hat den Blick aufs Land verändert
Berlin / Wahlkreis. - „Die ländlichen Regionen, wie der Kreis Neuwied und der Landkreis Altenkirchen, haben in den vergangenen Jahren weiter an Attraktivität gewonnen. Einst gerne belächelt, hat die Corona-Krise den Blick vieler Menschen verändert. Jetzt wird gesehen, wie wichtig gerade die ländlichen Regionen für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sind. Gerade in der Krise zeigt sich deren Beständigkeit, die wir weiter stärken müssen“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.
Der Parlamentarier weist darauf hin, dass für die Menschen in den ländlichen Regionen über Ressorts hinweg viele Maßnahmen auf den Weg gebracht wurden. „Aber man darf jetzt die Hände nicht in den Schoß legen. Denn die Förderung ländlicher Regionen, wie meinem Wahlkreis, und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse sind eine Mammutaufgabe – eine Aufgabe weit über die kommende Dekade hinaus“, ergänzt Rüddel.

Ein Bericht der Bundesregierung analysiere lehrbuchgleich die ländliche Entwicklung: Ein starkes Land braucht einen starken Mittelstand und eine starke Infrastruktur. „Hierfür war die Entscheidung des Deutschen Bundestages, einen Sonderrahmenplan ‚Förderung der ländlichen Entwicklung‘ einzurichten, goldrichtig“, betont der Abgeordnete. So habe die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie wichtig die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in ländlichen Regionen ist.

Ein starkes Land brauche ebenso starke Kommunen und „ein starkes Ehrenamt“. Nur so sei auf Dauer die Wirtschaftskraft und Daseinsvorsorge vor Ort sicherzustellen. Rüddel weist darauf hin, dass die Länder gefordert sind, die vom Bund bereitgestellten Mittel und Möglichkeiten zu nutzen: „So sollte gerade das seit 2019 eingeführte Regionalbudget von allen genutzt werden, um Kleinprojekte im Dorf für regionale Identität und Kultur zu unterstützen.“

Fakt sei, dass Politik für ländliche Regionen eine politische Querschnittsaufgabe ist, bei der sich inzwischen ein Zuständigkeitsdschungel auftue. „Hier müssen wir nach der Bundestagswahl unbedingt ansetzen. Ländliche Regionen brauchen in der Bundesregierung einen zentralen Ansprechpartner. So können wir die Schlagkraft noch wesentlich erhöhen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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