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09.12.2019, 17:40 Uhr
Ohne Ehrenamt geht es nicht
Erwin Rüddel: Förderung des ehrenamtlichen Engagements ist unverzichtbar
Berlin / Wahlkreis. - „Menschen im Ehrenamt sind, auch im Kreis Neuwied und Im Landkreis Altenkirchen, eine tragende Säule in unserer Gesellschaft. Gerade Menschen im Ehrenamt machen das Zusammenleben tagtäglich ein Stück besser, gerechter und lebenswerter. Die Seele unseres Zusammenlebens ist das Ehrenamt“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.
Rüddel, der als Vorsitzender der LG Rhein-Wied sowie als Bezirksvorsitzender der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK) selbst ehrenamtlich tätig ist, weiß, wovon er spricht. Seine Forderung: „Wir brauchen ein neues Ehrenamtsstärkungsgesetz, das die Vereine und gemeinnützige Organisationen deutlich von Bürokratie entlastet und größere Gestaltungsspielräume schafft.“

Der Bundesfinanzmister müsse zeitnah einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Vereine nicht mit Geschlechterfragen gängelt, sondern beim Engagement weitreichend unterstützt. Konkret bedeute das Vereinfachungen und Klarstellungen bei der Datenschutzgrundverordnung, beim erweiterten Führungszeugnis, bei der Abgrenzung zu Mindestlohnregelungen sowie bei Haftungsfragen.

„Modernes Engagement braucht praxistaugliche und der Zeit angepasste Rahmenbedingungen im Steuerrecht. So muss die Ehrenamts- und Übungsleiter-Pauschale spürbar angehoben werden, wie es eben auch gilt, die Freigrenzen der Vereine für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb anzupassen“, betont der heimische Abgeordnete.

Der weist immer wieder darauf hin, dass freiwilliges Engagement ein Grundpfeiler der Zivilgesellschaft und der Demokratie ist. Neben einer Stiftung für Engagement und Ehrenamt müssten der gemeinwohlorientierte Bereich von Bürokratie entlastet und neue Handlungsspielräume geschaffen werden.

Rüddel merkt weiterhin an, das gerade das Ehrenamt oft zu Erfolg im Job führe. „Ehrenamtliches Engagement steigert und vertieft die Kommunikation, hilft Schwierigkeiten zu überwinden und fördert das gemeinsame familienähnliche Miteinander. Viele wachsen an ihren Aufgaben“, so der christdemokratische Parlamentarier.

Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, wäre das Zusammenleben ärmer. Deshalb danke die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den mehr als 30 Millionen Menschen, die bereit sind, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen für eine Aufgabe zur Verfügung zu stellen, die der Allgemeinheit dient.

Die gemeinsame Unionsfraktion im Deutschen Bundestag hat bereits im Haushalt 2020 des Bundesfamilienministeriums die Förderung des ehrenamtlichen Engagements zum Schwerpunkt gemacht – mit der Erhöhung der Unterstützung für die Mehrgenerationenhäuser, für das Patenschafts-Programm „Menschen stärken Menschen“ und die Freiwilligendienste.

„Gerade in ländlichen Regionen wie dem Kreis Neuwied und dem Landkreis Altenkirchen ruht die Daseinsvorsorge auf den Schultern von Ehrenamtlichen. Ohne deren Engagement gäbe es beispielsweise in vielen Dörfern keine Feuerwehr, keinen Chor oder Musikverein, keine Seniorenbetreuung. Doch das Ehrenamt steht unter Druck. Viele Menschen sind nicht mehr in ihrem Ort verwurzelt, anderen ist die Aufgabe einfach zu kompliziert. Hier müssen wir gegensteuern und noch mehr tun“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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