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13.07.2019, 07:45 Uhr
Erwin Rüddel: „Dieses Projekt hat Zukunft!“
Gespräch in der Uni Siegen über „Digitale Modellregion Gesundheit im Dreiländereck“ Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz
Wahlkreis. – Der heimische CDU-Politiker Erwin Rüddel, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, sieht in dem Vorhaben der Digitalen Modellregion „Gesundheit im Dreiländereck“ große Chancen für die Zukunft. Jetzt komme es darauf an, die Möglichkeit der Finanzierung über den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zu nutzen, um den drohenden Ärztemangel und eine Unterversorgung im ländlichen Raum abzuwenden.
Hintergrund dieser Kooperation der Landkreise Altenkirchen, Lahn-Dill-Kreis und Siegen-Wittgenstein ist die Sorge um die künftige ärztliche und pflegerische Versorgung in ländlichen Regionen. Um der wachsenden Attraktivität urbaner Zentren besondere Anreiz für die ärztliche Niederlassung auf dem Land entgegen zu setzen, wollen drei Landkreise der benachbarten Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen nun unter dem Label einer  „Digitalen Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ kooperieren.

Rüddel äußerte sich im Rahmen eines Fachgesprächs an der Uni Siegen, an dem der designierte Altenkirchener Landrat Dr. Peter Enders MdL, Michael Wäschenbach MdL, Dr. Josef Rosenbauer, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Altenkirchen, Volkmar Klein MdB, der Abgeordnete für Siegen-Wittgenstein, Dr. Olaf Gaus, Geschäftsführer des Forschungskollegs der Universität Siegen (FoKoS), Bernd Brandemann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Siegen-Wittgenstein sowie die Bürgermeister Christoph Ewers (Burbach) und Mario Schramm (Haiger) teilnahmen.

Ende Mai war der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, zu Gast im Kolleg der Uni Siegen und hatte zwölf größere regionale Projekte im Gesundheitssektor angekündigt, die konkret und umfassend Versorgungsfragen in ländlichen Regionen in den Blick nehmen sollen.

Deshalb waren sich die Teilnehmer des jetzigen Fachgesprächs rasch einig in dem Vorhaben, einen gemeinsamen Antrag zur Entwicklung eines „Digitalen Modellversuchs Gesundheit Dreiländereck“ beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zu stellen.

Dabei geht es darum, im Dreiländereck von Synergieeffekten durch ausgewählte Projekte in einzelnen Kommunen zu profitieren. „Nur durch Delegation und Digitalisierung kann der drohende Ärztemangel im Sinne einer sich abzeichnenden Unterversorgung ländlicher Gebiete behoben werden“, erklärte Erwin Rüddel und fügte hinzu: „Ich sehe gute Finanzierungschancen für die Dreiländereck-Kooperation über den Innovationsfond.“ Dies nicht zuletzt, da Bundesminister Jens Spahn insbesondere die Förderung größerer, regionaler und digitaler Projekte in Aussicht gestellt habe, so Rüddel.

Zusammen mit Partnern aus Gesundheit, Politik und Wirtschaft sollen die Projektideen weiterentwickelt werden. „Bei unserem Blick über die Landesgrenzen hinaus steht im Zentrum die Entschlossenheit, in unserer ländlichen Region auch künftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sektorenübergreifend sicherzustellen, also sowohl in der medizinischen wie auch in der pflegerischen Betreuung“, bekräftigte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete.


Im Bild: Politiker aus den Landkreisen Siegen-Wittgenstein, Altenkirchen und Lahn-Dill-Kreis diskutieren das Projekt „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ am Forschungskolleg der Universität Siegen. V. l. n. r. Dr. Olaf Gaus, Bernd Brandemann, Dr. Peter Enders MdL, Mario Schramm, Christoph Ewers, Volkmar Klein MdB, Michael Wäschenbach MdL, Dr. Josef Rosenbauer, Erwin Rüddel MdB
(Foto: FoKoS)

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