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20.11.2017, 16:50 Uhr
ICE nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen benennen
Erwin Rüddel richtet diesen Vorschlag an Bahn-Vorstand Ronald Pofalla
Berlin / Wahlkreis. - „Die 200jährige Wiederkehr des Geburtstages vom großen deutschen Sozialreformer und Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen bedarf einer ganz besonderen Würdigung“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der sich diesbezüglich an Bahn-Vorstand Ronald Pofalla gewandt hat. Rüddel schlägt vor, dass zur Ehrung des weltweit geachteten erfolgreichen Westerwälders ein ICE nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen benannt wird.
Raiffeisen war ein deutscher Sozialreformer und Kommunalbeamter. Er gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland und ist Namensgeber der Raiffeisenorganisation. Geboren wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen am 30. März 1818 in Hamm/Sieg. Verstorben ist er am 11. März 1888 in Heddesdorf (Neuwied).

„Sowohl Hamm/Sieg als auch Neuwied liegen in meinem Wahlkreis. Deshalb ist es nicht nur das besondere Interesse der Raiffeisen-Gesellschaft, seinen 200. Geburtstag in 2018 würdig zu begehen, sondern auch mein persönliches Anliegen. Eine besondere Bitte im Zusammenhang mit diesem heraugehobenen Ereignis ist es deshalb, Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu ehren, indem ein ICE nach ihm benannt wird“, schreibt Rüddel an Pofalla.

In Weyerbusch, Flammersfeld und Heddesdorf war Raiffeisen als bürgernaher Gemeindevorsteher bzw. Bürgermeister tätig. Dabei nahm er sich der Nöte und Sorgen der Bevölkerung an und versuchte die Lage zu verbessern. Zu seinen Schwerpunkten gehörten der Straßen- und Wegebau sowie das Schulwesen. Tragende Säulen der nach dem Sozialreformer benannten Genossenschaftsidee sind der in Weyerbusch gegründete Brotverein sowie der von ihm gegründete Flammersfelder Hilfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte.

Im jetzigen Neuwied entstand durch Raiffeisen zunächst der Heddesdorfer Wohltätigkeitsverein, mit der folgenden Umgründung in den Heddesdorfer Darlehenskassenverein, der nach heutigem Verständnis als erste Genossenschaftsbank gelten kann. Die Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen beruht auf den weltweit erfolgreichen Prinzipien „Solidarität“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“, gemäß dem Motto „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“.


Im Bild: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Friedrich.-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V., Josef Zolk, im Raiffeisen-Haus Flammersfeld
(Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

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