| |
| Neuigkeiten
|
22.07.2010, 10:10 Uhr |
|
Übersicht |
Drucken
|
Erwin Rüddel MdB: „THW Helfer leisten hervorragende Arbeit!“
KREIS NEUWIED. „Die Arbeit und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen des Technischen Hilfswerkes kann, gerade in der heutigen Zeit, gar nicht hoch genug gelobt und bewertet werden.
|
 |
 |
| Erwin Rüddel mit Tobias Schenkelberg (3.v.links) und Bodo Listner (5.v.links) |
 |
| |
Hier stellen sich Menschen aktiv in den Dienst der Allgemeinheit, um auch bei Gefahrensituationen und einer Vielzahl von sonstigen Einsätzen, freiwillig kompetente und unverzichtbare Hilfe zu leisten“, befand Erwin Rüddel, der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete, beim THW Ortsverband Neuwied.
Als kompetente Gesprächspartner standen vom THW Stellvertretender Ortsbeauftragter Tobias Schenkelberg und Bodo Listner, der Sachbearbeiter Einsatz der THW-Geschäftsstelle Koblenz, bereit. Sie informierten, dass der THW Ortsverband Neuwied 1953 gegründet wurde und nach heutigem Stand über einen Technischen Zug mit den Fachgruppen Elektroversorgung und Beleuchtung verfügt.
40 Helfer bilden die Einsatzstärke des THW Zuges Neuwied. Darüber hinaus kann der Ortsverband auf eine 15 Personen starke Jugendgruppe verweisen. Die Anzahl junger Menschen, die das THW im Ortsverband Neuwied, als Alternative zur Bundeswehr nutzen um hier den Zivildienst ableisten, sei äußerst gering, wurde der Bundestagsabgeordnete informiert.
Rüddel erfuhr an Beispielen geleisteter Einsätze auch einiges über die Arbeit des THW Ortsverbandes Neuwied. So von einem Einsatz in Koblenz, wo sich ein Bahnunfall ereignet hatte. Dort mussten die Neuwieder THWler Bahnschienen durchtrennen, damit Waggons wieder auf die Gleise gestellt werden konnten. Hochwasser und Sturmschäden führen auch immer wieder zur Alarmierung des THW
Zuges Neuwied.
Da die Helfer nicht nur aus der Stadt, sondern aus dem Kreis Neuwied kommen, liege die Zeit von der Alarmierung bis zum Ausrücken bei 30 bis 45 Minuten. Für die Aufgaben des Ortsverbandes reiche das völlig aus. Da im Landkreis die Feuerwehr sehr gut aufgestellt sei, werde erst im äußersten Notfall auf die Einsatzmöglichkeiten des THW zurückgegriffen.
Aber nicht nur in der Region und im Inland, sondern auch im Ausland werde das THW angefordert. Hier verwiesen die beiden THW-Bevollmächtigten auf die Fachgruppe SEEBA (Schnelle Einsatz Einheit Bergung Ausland). Diese speziell für Auslandseinsätze vorgehaltene Gruppe verlässt innerhalb von sechs Stunden nach der Alarmierung mit dem Flugzeug deutschen Boden in Richtung des jeweiligen Einsatzgebietes. „Die Helfer der
SEEBA“, so wurde Rüddel mitgeteilt, „haben eine zusätzliche Spezialausbildung, um im Ausland unter Extrembedingungen eingesetzt zu werden.“
Auf dem THW Gelände in Neuwied fand eine realistische Einsatzübung „Personenrettung aus Trümmern“ statt, die den Bundestagsabgeordneten ebenso beeindruckte, wie überzeugte.
„Ich danke allen THW-Helfern für die uneigennützige Arbeit, die sie bisher geleistet haben und auch weiterhin bei ihren vielfältigen und wichtigen Einsätzen leisten werden“, erklärte Erwin Rüddel.
|
Ältere Artikel finden Sie im Archiv. |
 Impressionen   Presseschau
 CDU Landesverband Rheinland-Pfalz
| |
|